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„Damit das Fridericianum blühe, wachse und gedeihe!“


Das Fridericianum ist ein Gymnasium mit einer über 450-jährigen humanistischen Tradition.
Es entstand erst als Fürstenschule, wurde dann für eine lange Zeit Domschule und bekam 1818 den Namen Fridericianum und war seit jeher immer stark mit der Stadt Schwerin verbunden.
Als es im Jahre 1991 im Rahmen der Schulreform zur Neuentfaltung des Fridericianum und damit des Schweriner humanistischen Gymnasium kam, musste diese Schule ihre alte Bedeutung und Größe für und in Schwerin erst wieder neu erlangen und erkämpfen. Natürlich war der Neuanfang schwer, aber auch gut. Doch bald war Vielen klar, dass das Fridericianum diese wichtige Aufgabe nicht allein schaffen konnte. Eine heutige, moderne Schule lebt ja auch besonders durch den Kontakt und Austausch zwischen Lehrern, Schülern, Eltern, Altschülern, neuzeitlichen Abiturienten und Freunden jener Schule, die gemeinsam daran arbeiten, dass das Schulleben gestärkt wird, dass Förderungen für die Schule verteilt werden, und dass alte, aber immer aktuell wichtige, humanistische Traditionen in diese Zeit und in Schwerin weiter getragen werden, dass das Fridericianum wieder in Schwerin und für die Schüler blühe, wachse und gedeihe.

So wurde der „Verein der Freunde und Ehemalige des Gymnasium Fridericianum“, wie er damals noch hieß, gegründet. Es fanden sich sofort enthusiastische und engagierte Eltern und Altschüler, voller Tatendrang und mit viel Energie, um den Verein zu beleben, seine Ziele zu formulieren und umzusetzen.
Hierbei sei vor allem an die langjährigen Vorstandsvorsitzenden Günter Wald und Hans-Joachim Hochbaum gedacht und ihnen großer Dank für ihre wichtige und gute Aufbauarbeit ausgesprochen. Beide hatten als Elternvertreter beziehungsweise als Altschüler den Verein bis 1999 geleitet und mit dem Vorstand die Pläne des Vereins zu  realisieren begonnen. Ebenso gebührt in selbiger Weise Danksagung an Frau Annegret Schmidt, die ab 1993 im Vorstand die Vereinskasse verwaltete und den leider schon verstorbenen Herrn Werner Chlosta, den ehemaligen Schulleiter, der sich sehr herausragend für die Interessen der Schule und somit auch für die des Vereins einsetzte.

Nachdem der Vereinsvorstand mit Herrn Wald, Herrn Hochbaum, Frau Schmidt und Herrn Chlosta 1993 seine Arbeit aufgenommen hatte, war es vor allem wichtig, Mitglieder zu finden, Eltern, Lehrer, Altschüler und Freunde für eine Mitgliedschaft zu begeistern. So hat der Verein, der nach dem Umzug des Fridericianum in das Gebäude des Lyzeums in „Freunde und Ehemalige des Gymnasium Fridericianum und des Lyzeum“ e.V. umbenannt wurde und damit auch eine Heimat der zahlreichen Altschülerinnen des Lyzeum geworden ist, eine Gesamtmitgliederzahl von 182, davon sind der größte Teil Altschüler (ältere Schuljahrgänge) und Abiturienten (Abiturjahrgänge seit 1993), etwa 70 Elternangehörige und knapp 30 Lehrer.

Doch neben der immer aktuellen Suche nach Mitgliedern ist es auch von großer Bedeutung, Spendengelder einzunehmen, um die eigentlichen Ziele verwirklichen zu können. So galt es in den vergangenen Jahren und gilt es heute immer noch, die Mitteilungshefte des Fridericianum oder die Schulchronik herauszugeben, Feiern wie das Ehemaligentreffen, Theateraufführungen und Konzerte am Fridericianum, die Weihnachtsfeier, die Abiturzeugnisverleihung und die Begrüßung der neuen Fünftklässler finanziell zu unterstützen, einzelne, bedürftige Schüler mit Geldern zu fördern, und vor allem Geld- und Sachmittel für die Schule zu beschaffen und zur Verfügung bereitzustellen. Sinn dieser größtenteils finanziellen Unterstützungen ist es auch, das Leben am Fridericianum zu aktivieren und attraktiv für Schüler, Lehrer, Eltern und Schwerin zu machen.
Jene vorbildlich geleistete Aufbauarbeit der nun mehr alten Vorstände trug ihre guten Früchte. Herr Wald und Herr Hochbaum schieden nach sechs Jahren aus ihren Ämtern aus. Im Januar 1999 übernahm der neu gewählte Vorstand um Herrn Jens Ludwig als Vorsitzender und Frau Helga Matsche als Stellvertreterin das Ruder. Hinzu kamen 1999 Herr Winfried Petersen als Altschüler und Klaas Winter und Peter Kowalk als Abiturienten der gerade vergangenen Jahrgänge neu hinzu.

Im September 2000 fand dann auch durch Unterstützung des Vereins das Treffen der Traditionsschulen Ostdeutschlands auf dem Schulgelände am Totendamm statt. Dietrich Monstadt, der als Elternvertreter dem Vereinsvorstand seit 2001 vorsteht, wird aktuell unterstützt von seinem Stellvertreter Peter Kowalk, Dorothee Kiehl-Aha als Kassenwartin, der neuen Schulleiterin Cordula Scheibel und sechs weiteren Vorstandmitgliedern (siehe www.fritz-ev.de).

Auch der neue Vorstand hat sich redlich bemüht, unser Gymnasium Fridericianum, das Schulgeschehen und im Besonderen die Schüler nach besten Kräften zu unterstützen. So wurde ein Arbeitsblatt mit allen Aufgaben, Problemen und Wünschen des Vereins formuliert, um sie dann der Priorität nach abzuarbeiten. Dazu wurde gleich zu Anfang den Bereich der Finanzen und den der Mitgliederbetreuung voneinander gelöst, um eine effektivere Arbeiten gewährleisten zu können. So wurden und werden schon etliche Vereinsmitglieder, aber auch der Vorstand, nun auch mit E-Mails und über das Internet erreicht. Jenes ist gerade für die Abiturienten des Fridericianum, welche sich vielfach im Studium oder in der Ausbildung befinden und sich in ganz Deutschland oder gar Europa verteilt sehen, wichtig und wurde gern angenommen.

Bei der finanziellen Unterstützung der verschiedenen Projekte und Veranstaltungen der Schule der letzten Jahre wäre zuerst die Anschaffung eines neuen Konzertflügels  für die Aula im Werte von  20.000 Euro zu nennen. Unterstützt wurden aber auch das Adventskonzert, der Weihnachtsgottesdienst, etliche Theateraufführungen, mehrere Benefiz-Veranstaltungen, das traditionelle Volleyballturnier oder beispielsweise die Anschaffung von Bilderrahmen, Computerzubehör oder einheitlicher Sporttrikots.
Sehr wichtig war auch die Vorbereitung und die Durchführung des 450-jährigen Schuljubiläums im September 2003. Dazu fand vom 22. bis zum 27. September eine Projekt- & Festwoche statt. (Die Schulchronik und die Festschrift sind im Sekretariat der Schule für 5 Euro erhältlich.) Dazu wurden in Zusammenarbeit mit der Schulleitung verschieden Arbeitsgruppen gegründet.

Auch in den nächsten Jahren will der Vorstand die Vereinsarbeit weiter verstärken und neue Aktivitäten und Initiativen in das Leben rufen. Dabei denkt man sowohl an den Ausbau der Vereinshomepage, Mitfinanzierungen weiterer schulischer Feste und Veranstaltungen oder an einen „Dankeschön-Abend“ für Personen, die an unserer Schule besonders engagiert sind oder waren.
Hier für und für die Vereinsarbeit gilt es, Mitglieder zu finden, die das Fridericianum durch aktive Mitarbeit oder finanziell unterstützen und somit mitgestalten möchten.

Hauptschwerpunkte der zukünftigen Arbeit des Vereines und des Vorstandes bleiben also die finanzielle Förderung des Gymnasiums Fridericianum, die Pflege des Kontakts zwischen Ehemaligen und der Schule und die Vergrößerung der Mitgliederzahl, denn dadurch erhöht sich die Einbindung und Bedeutung des Vereins für die Schule und die des Fridericianum für Schwerin. Es ist weiterhin das Ziel des „Vereins der Ehemaligen und Freunde“ die Bildung und Erziehung junger Menschen zu fördern und die humanistische Tradition des Gymnasium Fridericianum zu pflegen. Dafür ist noch viel zu tun, wir sollten also gemeinsam und zahlreich für unsere Schule und diese Stadt die Aufgaben anpacken.


Klaas Winter & Peter Kowalk         
          

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